September
05.09.2013 Rosch Haschana
Mit dem Jüdischen Neujahrsfest beginnt eine zehntägige Zeit der Besinnung. Im Rahmen eines Festmahles gibt es die Sitte, in Honig getauchten süßen Apfel zu essen, als Symbol für erhoffte gute Zeiten. Der Neujahrswunsch lautet: "Zu einem guten Jahr mögest du eingeschrieben sein". Rosch ha-Schana kennzeichnet den Beginn eines neuen Jahres. Nach der jüdischen Zeitrechnung beginnt am 19. September das Jahr 5770 nach der Erschaffung der Welt.
Hinweis: Arbeiten ist nicht erlaubt.
08.09.2013 Fasten Gedalia
An diesem Tag wird nach jüdischem Glauben in Gedenken an die Ermordung Gedalias gefastet.
Hinweis: Arbeiten ist erlaubt.
09.09.2013 Ganeshafest / Vinayakacathurti
Ganesha ist der wohl meist geliebte Gott im hinduistischen Pantheon, der Gott mit dem Elefantenkopf, der von Hindus, Buddhisten und Jaina gleichermaßen verehrt wird. Er wird als Sohn von Shiva und Parvati gesehen. Beim Ganesha-Fest werden große, aus Lehm geformte Ganesha-Idole mit Kokosnüssen, Bananen und Süßigkeiten symbolisch gespeist und mit Musik verehrt. Zum Ende des Festes trägt man sie feierlich zum Meer oder einem Fluss und versenkt sie. Das gleiche geschieht mit den kleinen Ganesha-Figuren, die das Jahr über im Hause gestanden haben. Die aus der Erde gekommene Gestalt kehrt in den Naturhaushalt zurück. Ganeshas Frauen sind Riddhi (Erfolg) und Siddhi (Wohlstand). Kein Gebet, kein neues Unternehmen und keine Festlichkeit kann von Erfolg gekrönt sein, ohne vorher zu Ganesha gebetet zu haben, der einerseits Hindernisse verschwinden lässt, wenn es ihm beliebt, der aber andererseits ebenso Probleme schaffen kann, falls man ihn bei einem wichtigen Anlass vergisst. Auch bei Hochzeiten wird er angerufen, denn die Ehe ist ein neuer Anfang und soll von Glück gesegnet sein. Auf den meisten Einladungen zu einer Hindu-Hochzeit ist als kleines Emblem Ganesha zu sehen.
14.09.2013 Kreuzerhöhung (griechisch-orthodoxe Kirche)
14. beziehungsweise 27. September. Der Ursprung dieses Festes verbindet sich mit der Wiederauffindung des Kreuzes Christi um 350/60 durch Kaiserin Helena im zeitlichen Zusammenhang mit dem Bau der Grabeskirche durch Konstantin.
14. - 15.09.2013 Jom Kippur
Jom Kippur ist der wichtigste jährliche Festtag im Judentum nach dem wöchentlichen Shabbat. Der Schwerpunkt liegt auf Reue und Versöhnung. Essen, Trinken, Baden, Körperpflege, das Tragen von Leder (einschließlich Lederschuhen) und sexuelle Beziehungen sind an diesem Tag verboten. Das Fasten – der gänzliche Verzicht auf Essen und Trinken – beginnt kurz vor Sonnenuntergang des 14. September und endet am folgenden Tag nach Einbruch der Nacht.
Hinweis: Arbeiten ist nicht erlaubt.
19.09.2013 Mondfest
Das Mondfest oder Mittherbstfest wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. Es zählt zu den wichtigsten Festen Chinas, wird aber auch auch in Südkorea gefeiert, wo es Chuseok heißt. Am Mondfest werden traditionell Mondkuchen mit verschiedenen Füllungen, z.B. süße, salzige, mit Fleisch oder vegetarische Füllung, gegessen. In Taiwan wird dazu überall an den Straßen im Familienkreis und mit Nachbarn zusammen gegrillt. Außerdem werden auch gern Pomelos (eine Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit)verschenkt, die durch ihre Form ebenfalls an den Vollmond erinnern.
19. - 25.09.2013 Sukkot (Laubblütenfest)
Sukkot ist ein jüdisches Pilgerfest bzw. Wallfahrtsfest. Es gilt als das größte Freudenfest des jüdischen Jahres. Das Bauen der Laubhütte soll daran erinnern, dass die Menschen sich in der Welt auf Materielles wenig verlassen können, weil es jederzeit verloren gehen kann. Gott hingegen könne unbedingt vertraut werden, er sei unvergänglich. Das Fest dauert neun bzw. sieben Tage, da der achte Tag, das sogenannte Schlußfest (Schemini Azeret), als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag, der Torafreudenfest (Simchat Thora) heißt, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes, der nur in der Diaspora begangen wird. Denken Sie bei der Vereinbarung von Geschäftsterminen also daran, dasser erste und der zweite Tag Sukkot Feiertage sind, die darauffolgenden Tage (3. - 7. Tag) sind Halbfeiertage.
21.09.2013 Mariä Geburt
Anna und Joachim gebaren nach zwanzig kinderlosen Jahren die Jungfrau Maria.
25.09.2013 Hoschana Rabba
Nach jüdischem Glauben ist an diesem Tag das Arbeiten nur mit Einschränkung erlaubt.
26.09.2013 Schmini Azeret (Schlussfest)
Schemini Azeret ist der 8. Tag des Sukkot und das sogenannte Schlussfest. Es gilt als eigenständiger Feiertag.
27.09.2013 Simchat Tora
Ist der zweite Tag des Schmini Azeret-Festes. In Israel, wo das Fest nur einen Tag dauert, wird Simchat Tora zusammen mit Schmini Azeret gefeiert. An diesem Tag geht der jährliche Tora-Lesezyklus zu Ende und beginnt sofort wieder. In der Synagoge werden zwei Gemeindemitglieder ausgewählt, den letzten und den ersten Abschnitt aus der Tora zu lesen. Diese heißen Chatan Tora (Bräutigam der Tora) und Chatan Bereschit (Bräutigam des ersten Abschnittes).
An Simchat Tora findet eine Prozession statt, die Tora wird aus dem Aron ha-Qodesch genommen, und es wird in 7 Hakafot (hebr. Umkreisungen) um die Bima getanzt. Die Tora wird berührt und geküsst. Kinder basteln Fähnchen, die mit in die Synagoge genommen werden.
Hinweis: Arbeiten ist nicht erlaubt.
27.09.2013 Kreuzerhöhung (serbisch- und russisch-orthodoxe Kirche)
Der Ursprung dieses Festes verbindet sich mit der Wiederauffindung des Kreuzes Christi um 350/60 durch Kaiserin Helena im zeitlichen Zusammenhang mit dem Bau der Grabeskirche durch Konstantin.

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